In your 20’s

In your 20’s

…you seem to be really busy because I, once again, should apologize for not taking care of my blog lately. Sorry for that. But now: as I turned 20 recently, I was thinking about writing a post and this is why I tried to figure out what turning 20 is all about. I came to the conclusion that, at a first glance, it isn’t really that big of a deal. Two numbers changed, the “one” is gone and it’s staying away from the pole position for the next 80 years. (If I manage to survive until then which is, considering my clumsiness, really unlikely.) So there we are, still young, still making mistakes, still vulnerable and still regretting things we shouldn’t. But with 20 one quite important thing has changed: I am one step closer to adulthood.

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HOME, SWEET HOME

HOME, SWEET HOME

Recently a lot of people have asked me what I have planned for the next two months. I start telling them that I’m going to spend some days here and some days there and while telling this I suddenly realize that there is not much time left that I’ll be actually spending at home before university starts again. I’m home now for exactly one month and after Erasmus it was a little confusing to get back to my so-called normal life again but I think that everyone needs a period of adjustment after a stay abroad. Anyway, it is not true that I’m actually home as in my real home, it is just the fact that I’m not in Spain anymore that makes me believe that I’m home. But the truth is that I am touring around again with a little suitcase with too less clothing in it. And the first time in my life I feel that this is kind of wrong.

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[ERASMUS] Brace yourselves: We are coming home!

[ERASMUS] Brace yourselves: We are coming home!

Attention: The following article shouldn’t be taken too seriously, we are really looking forward to coming home! This is just my ironic way of dealing with goodbyes, please enjoy ;)

It is nearly July and we have to face the fact that ERASMUS is coming to an end. At this stage of our exchange, we are busily working on our bucket-lists with things we definitely want to do (once more) before coming home. In other words: we are constantly denying the fact that we’ll have to leave everything behind soon, our new home as well as our new family. Only the sad fact of saying goodbye to everyone reminds us that the saying “All good things come to an end” is actually true. So, while we Erasmus-students still try to make the best out of our last days here, you people at home, especially family and best friends, are awaiting impatiently our return. But you should be warned, after we’ve come home, you might want to get rid of us really quickly because we’ll be different to what you’ve expected. If you wonder why, here are 5 reasons why you’ll probably hate us after our life abroad.

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REGRETS OR LETTER TO OUR FUTURE SELVES

Dear future me,

I want to talk to you. I am afraid of the generation you belong to. I am afraid that you forgot how important it is to reflect about yourself. I am afraid that you are rushing through life, just looking at images without reading the description to them, without taking a closer look. And I am afraid that you forgot how important it is to read what was written down by past generations… because you can’t hear them anymore… because they had to say something that might be just as important to you. I know that your time is limited and that you are probably busy with running in circles, but they said the web is eternal and this electronic letter will reach you someday, somehow… And if it doesn’t work out, at least I tried. So, I ask you, please take your time to read this, your crazy fast-moving world has to wait now, you won’t regret it, because regret is never about the things you did do.

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[ABOUT CHRISTMAS] Gedanken zum ersten Advent

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…
… dann brennt die ganze Stube,
der Vater rennt, die Mutter flennt,
ich bin ein böser Bube!

Das ist zumindest das erste Gedicht, das ich von meinem Vater am ersten Adventsonntag höre. Gleich nach der Adventgeschichte von Loriot. Für mich ist es jedes Jahr wieder schön, die Adventszeit mit etwas Humor zu beginnen. Schließlich beginnt ja die Zeit der Freude und Liebe, des Gebens und guten Handelns oder schlichtweg der leeren Geldbörse und roten Zahlen.  Ich bin immer so aufgeregt und freue mich so sehr über den Dezember, obwohl ich sonst überhaupt kein Wintermensch bin. Bei den ganzen blinkenden Lichtern, glitzernden Weihnachtskugeln und Sternen, die überall hängen und sowieso dem Weihnachtsmarkt, muss man aber einfach aus dem Häuschen sein. Wenn es dann auch noch die ersten Schneeflöckchen pünktlich zum Adventstart gibt, kann mich nichts mehr aus der Fassung bringen, außer vielleicht ein Blick in die Geldbörse.

Ich stelle jedes Jahr wieder schockiert fest, dass sich meine Ausgaben im Dezember automatisch verdoppeln, wenn nicht sogar verdreifachen, wie aus dem nichts, einfach so. Denn einen Haken haben die ganzen Christkindlmärkte und toll geschmückten Schaufenster: Man möchte kaufen, am besten alles, was nur ein bisschen nach Weihnachten riecht, schmeckt oder aussieht. Die Glitzersterne zum Dekorieren? Gekauft. Der oberkitschige Weihnachtspulli? Gekauft. Ein, zwei oder drei Schmankerl vom Weihnachtsmarkt? Gekauft. Die herrlich duftende Winter-Edition von Teekanne? Am besten gleich zwei Packungen, damit es bis Weihnachten reicht. Wie ihr seht, ist die Liste schier endlos und das liegt genau an zwei Faktoren:

1. sind wir besonders in der Weihnachtszeit extrem anfällig dafür, uns manchmal (in meinem Falle manches Mal zu viel) etwas zu gönnen, denn “es ist ja Weihnachtszeit, da darf man das schon.” Und schon purzeln die Neujahresvorsätze à la “Nach Silvester fange ich dann gleich mit dem Sparen an.”
2. nutzt das die Industrie schamlos aus. Die Weihnachtszeit ist der Verkaufsschlager schlechthin, zu keinem anderen Zeitpunkt des Jahres verdienen Amazon, Zalando und Co. so viel wie an Weihnachten, Sommersale hin oder her.

Die Weihnachtszeit ist zu einer großen Industrie geworden und wir lassen uns unglaublich leicht an der Nase herumführen. Wenn man beispielsweise im Supermarkt etwas genauer hinschaut, fällt einem auf, dass fast alles, auf dem der Stempel “ideal für die Weihnachtszeit” oder “Weihnachts-Edition” gedruckt ist, fast doppelt so teuer ist wie das normale Produkt, unabhängig vom Inhalt. Und ich spreche heute aus Erfahrung, denn ich habe neben mir eine winzige Packung Winter-Edition-Corny-Riegel liegen und möchte gar nicht daran denken, dass ich damit schon wieder in die Geschäftsmasche der Großindustrie getappt bin.

Ein anderes Problem, mit dem ich jedes Jahr zusätzlich zu diesen ganzen Ausgaben zu kämpfen habe, sind die Geschenke. Ich schenke unglaublich gerne und ich fühle mich immer wie das Christkind höchstpersönlich, wenn ich mich durch die vollgestopften Läden kämpfe, um das perfekte Geschenk für meine Liebsten zu finden. Dabei achte ich nur sehr selten auf das Geld, denn auch wenn ich am liebsten die ganze Welt herschenken würde, steht mir als Studentin leider nur ein eher kleines Budget zur Verfügung, eigentlich. Das scheint mir nämlich ziemlich egal zu sein. Man sagt ja immer, was Selbstgebasteltes kommt von Herzen und ist zudem noch um einiges billiger. Das Problem daran ist, dass ich wirklich sehr gerne bastle, dann aber auch das teurere und “schönere” Papier kaufen muss, und auch die tollen 3D-Sticker + Glitzersterne, auch wenn diese mit 10 Euro einfach viel zu teuer sind.

Ich muss zugeben, dass ich mich noch viel zu oft von dem in unserer kaufsüchtigen Gesellschaft verankerten Gedanken, dass ein teureres Geschenk auch automatisch ein besseres ist, leiten lasse. “Das hat nur 5 Euro gekostet, das ist eindeutig zu wenig, ich brauche noch etwas.” Und bis Weihnachten habe ich dann nicht noch etwas, sondern noch 5 andere Sachen gekauft. Dabei habe ich schon so oft miterlebt, wie sehr sich Menschen über etwas Kleines freuen können, wenn es wirklich von Herzen kommt, egal wie viel man dafür ausgegeben hat. Ein beschäftigter Familienvater kann seinem Kind natürlich einfach die teuerste Nintendo-Konsole kaufen und sich dann denken, dass es sich damit den Rest des Jahres erledigt hat. Oder er denkt einmal nicht ans Geld, kauft nur etwas Kleines und kann sich dafür ein paar Tage freinehmen, um endlich mal mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Über was wird sich das Kind wohl mehr freuen? Natürlich ist es eine schöne Geste, wenn man auch einmal etwas tiefer in die Tasche greift, um einen langersehnten Wunsch zu erfüllen, solange man sich selber damit nicht in den Bankrott treibt. Wir, und damit meine ich auch mich, müssen aufhören, den materiellen Gütern dieser Welt wie verrückt nachzujagen und dabei die zwischenmenschlichen Werte zu vergessen, besonders in der Weihnachtszeit. Zumindest wird das einer meiner Vorsätze werden, den ich nicht erst nach Silvester, sondern schon jetzt umsetzen möchte.