Restau-Check: Steirereck

In der Kategorie RESTAU-CHECK werde ich über Restaurants aller Art berichten. Als ich in Belgien unterwegs war, hat man mich liebevoll als Vielfraß betitelt (dabei wollte  ich doch einfach alles probieren!) und schon war die Idee für diese Kategorie geboren. Um meinem neuen Namen alle Ehre zu machen, möchte ich also mit euch meine Liebe zum Essen  teilen. Anfangen werde ich die Reihe mit einem bemerkenswerten Restaurant, dem Steirereck in Wien.

Bemerkenswert – ein Restaurant? Wie das? Das Steirereck belegt momentan Platz 15 im Ranking von The World’s 50 Best Restaurants und hat dieses Jahr nach dem  Remake 2014 von Gault Millau 4 Hauben bekommen. Das ist bemerkenswert. Inmitten des Stadtparks liegt ein Restaurant, das schon mit seiner Architektur begeistert. Modernität hat bei dieser Location Priorität: Glaswände, die im Sommer der Terrasse weichen, treffen auf Edelstahl und schlichtes Holz. So ein Restaurant hat man ziemlich sicher noch nie gesehen.

front_night

Bei den unzähligen guten Bewertungen würde man ein sehr steifes Servicepersonal erwarten, dem ist aber überhaupt nicht so! Das Team ist jung und servicetechnisch sehr kompetent, auch immer wieder für einen Scherz zu haben. Man fühlt sich also weder überumsorgt noch unbehaglich. Der Service ist Top und für einen da, wann immer man ihn braucht, nicht mehr und nicht weniger. Einem lockeren Abend steht also nichts im Wege.

Kulinarisch wird einem sowieso nur das Gelbe vom Ei serviert. Man kann zwischen À-la-carte Gerichten und einem 6- oder 7-gängigen Menü wählen. Beim Menü hat man bei jedem Gang wieder die Wahl aus zwei verschiedenen Gerichten. Das Ganze kann man mit oder ohne Weinbegleitung bestellen. Zu jedem Gericht das man bestellt hat, bekommt man ein kleines Kärtchen, auf dem die genaue Zusammensetzung notiert ist und einzelne Zutaten des Gerichts erklärt werden. Hat jemand schon mal was von Hiobstränen gehört? Ich auf jeden Fall nicht. Die Idee finde ich also echt super.
Wenn das nicht schon genug wäre, gibt es da noch die verschiedenen “Zwischengänge”: Gruß aus der Küche (wohl eher Grüße im Plural),  Brotwagen (der doppelt so lang ist wie der Tisch an dem man sitzt) mit zahlreichen verschiedenen Brotsorten von Lavendel über Honig bis hin zu Paradeiser und zu guter Letzt noch der Abschiedsgruß aus der Küche. Bei uns waren das verschiedenste Honigvariationen, darunter Pralinen, türkischer Honig,  frischer Honig von der Wabe ect. Ihr könnt euch denken wie satt ich am Schluss dann war, der Spaziergang danach war dringend nötig!

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