TRAVEL: Portugal #1 PORTO

Unsere Portugalrundreise beginnt in der Stadt, die für die Namensgebung des weltweit bekannten Portweins verantwortlich ist. Sandeman, Cockburn’s , Graham’s und viele mehr sind hier zuhause. Weinliebhaber können sich in den vielen Weinstätten nach Herzenslust austoben und wer noch kein Weinliebhaber ist, wird sicherlich einer werden. Auch ich habe das nach der Besichtigung von Cockburn’s an meinem eigenen Leib erfahren und hier die Welt des Weins für mich entdeckt. Was ich gelernt habe? Ein gutes Glas Wein verwandelt ein gutes Dinner in ein ausgezeichnetes. Mit dem Wein ist es ein wenig wie mit Handtaschen. Hat man einmal einen teuren Tropfen gekostet, möchte man sich ungern mit dem Glas Fanta von sonst zufrieden geben. Louis Vuitton vs. H&M eben – Punkt. Naja… zumindest im Urlaub kann man es sich ja gönnen ;)

Natürlich gibt es in Porto mehr als nur Portwein. Das Viertel Ribeira ist am Fluss Douro gelegen und hat somit den Charakter eines kleinen Fischerdörfchens. Kleine Bistros, Cafés, liebevoll eingerichtete Kunsthandwerksläden und Fischerboote findet man hier zur Genüge. Auch die zahlreichen Touristenläden machen vor der Gegend keinen Halt. Wenn man die Massenansammlungen vermeiden möchte, sollte man den späteren Nachmittag nicht direkt in Ribeira verbringen, sondern den Sonnenuntergang von einem höher gelegen Punkt aus genießen. Von der Brücke Ponte Luiz I, deren Aufstieg sich in Ribeira befindet, hat man einen wunderbaren Blick über die farbigen Häuser und das bunte Treiben des Viertels. Man kann auch mit einem Lift oder dem berühmten Teleférico, der stark einer Skigondel in Österreich ähnelt, auf die Brücke fahren oder sich von der Brücke heruntertransportieren lassen.

Was das Shoppen betrifft, ist Porto nicht anders aufgebaut als viele andere Städte. In der Rua Santa Catarina befinden sich Zara, Bershka und Co. gepaart mit ein paar (zumindest mir) unbekannteren Modeketten. Hier gibt es auch das berühmte Café Majestic, welches aber voll mit Touristen ist (Kein Wunder: Ich war ja selber eine hihi). Die Wartezeiten waren aber überraschend kurz, die Preise dementsprechend teuer. Habe mir trotzdem einen 5 Euro Kakao gegönnt. Zurück zum Shoppen: Die teuren Modehäuser à la Gucci, Versace ect. findet man ebenfalls gesammelt in der Nähe. Achtung: Der Aufstieg bis in die heiligen Shoppingalleen ist ein wenig steil, es lohnt sich aber zu Fuß zu gehen, denn auf dem Weg gibt es viele einheimische Läden, die zum Stöbern einladen und die vielleicht den ein oder anderen Schatz enthüllen.

Kulinarisch ist Porto eine Perle. Natürlich bekommt man in jedem Restaurant jede Menge Fisch und Meeresfrüchte, vor allem Gambas zählen zu einer der Spezialitäten Portugals (und sind nebenbei bemerkt wirklich extrem lecker dort unten!). Aber auch für Fleischliebhaber ist genug dabei (Tipp: Portugiesisches Steak!) Also verhungern muss man in dieser Stadt ganz sicher nicht. Trotzdem sollte man sich besonders beim Abendessen entweder vorher schon informieren und einen Tisch reservieren oder deutlich vor 20:00 essen gehen. Wir wussten das natürlich nicht und wanderten mit leerem Magen von Restaurant zu Restaurant und die einzige Antwort, die wir immer hörten, als wir nach einem Tisch fragten, war “Not before 11 o’clock”. Mit ein wenig Glück klappte es aber doch immer. Besonders empfehlenswert ist das traca oder das Arroz de Forno. In Portugal ist es – wie in vielen anderen Urlaubsländern – üblich, dass einem vor dem “richtigen Essen” noch ein Couvert meist bestehend aus Brot und Oliven serviert wird. Für 1,50 stillt es zumindest schon den ersten Hunger und verkürzt die Wartezeit (besonders direkt nach einer Halbtageswanderung an den ganzen sooo lecker riechenden Restaurants vorbei).

Nach dem Essen lädt das Viertel rund um die Universität Portos zum Feiern ein. Die Nachteulen verlassen ihr Nest und tummeln sich überall auf den Straßen. Es gibt unzählige Lokale, von unkonventionellen kleinen Bars bis hin zu großen Diskotheken, die alle aneinander gereiht sind und somit ein großes Ausgeh-Areal bilden. Je nach Geschmack ist also für jeden was dabei, das Publikum ist jung und extrem freundlich. Es steht einem ausgelassenen Abend also nichts mehr im Weg! Und wer es am nächsten Tag lieber etwas ruhiger angehen möchte und das viele Laufen auslassen möchte, kann sich auf den Weg zum Strand machen, der Besuch lohnt sich!

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